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Bild: Matthias Kümmel

Re 421 11387 auf der Schluchseebrücke.

Winterzauber Titisee 2026 Rückblick & Bildergalerie

Für diese Reise waren wir nach längerer Zeit wieder einmal international unterwegs. Mit insgesamt 157 Teilnehmenden führte uns der Weg nach Titisee im Schwarzwald.

Unser angemieteter Zug, bestehend aus Wagen des Swiss Train bleu sowie dem Speisewagen Le Rubis Noir, startete in Winterthur und fuhr zunächst leer nach Zürich, wo wir die Reisenden bis Kreuzlingen aufnahmen. In Konstanz wechselte die Re 421 während eines kurzen Haltes vom Schweizer auf das deutsche System.

Durch das Donautal erreichten wir Donaueschingen, wo uns – sehr zu unserer Freude – eine klassisch rote Diesellok der Baureihe 218 erwartete und den Zug bis Titisee anführte.

In Titisee trennten sich die Wege: Ein Teil der Gruppe reiste weiter über die 3‑Seen‑Bahn bis zur Endstation Seebrugg, andere genossen das organisierte Mittagessen im Kurhaus oder verbrachten die Zeit im touristisch lebhaften Titisee.

Besonders eindrücklich gestaltete sich die Weiterfahrt durch die Schlucht des Höllentals. Mit 57,8 ‰ zählt sie zu den Steilstrecken, weshalb zusätzlich die Diesellok angemietet werden musste.

In Freiburg im Breisgau kam es auf dem Perron zu einigen turbulenten Szenen: Mehrere gestrandete Reisende baten uns inständig, sie nach Basel oder Zürich mitzunehmen, da ihr ICE ausgefallen war. Mit Supersparbilletten konnten wir der Gefälligkeit nicht nachkommen, doch nach einigem Verhandeln über Fahrpreis und bargeldlose Abwicklung  konnten wir schliesslich einige von ihnen an Bord nehmen.

Rückblickend war die Fahrt ein voller Erfolg, und nach allem, was ich gehört habe, hat sie den Teilnehmenden sehr gefallen. Organisatorisch gab es einiges zu bewältigen: das Einrichten im für uns neuen Speisewagen ebenso wie die Logistik, das gesamte Material nach Winterthur und wieder zurückzutransportieren.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die rund 25 Helferinnen und Helfer für ihren engagierten Einsatz.

Hansueli Kneuss, Reisedienst Eurovapor

Medien:

Hier  sehen Sie ein kurzes youtube-Filmchen.