Nach der Hauptuntersuchung und Revision konnte am 16. Dezember 2003 bei eisigem Winterwetter (Schneefall bei minus 5°C und strammer Bise) die Probefahrt mit unserer in neuem Glanz erstrahlenden Dampflokomotive 23 058 erfolgreich durchgeführt werden. Die Erprobung führte über eine Gesamtstrecke von rund 100 km, zum Teil mit Höchstgeschwindigkeit von rund 100 km/h.

Als Anhängelast wurde für die Teilnehmer der Fahrt der tschechische „Präsidenten-Wagen“ mitgeführt. Nebst der Abordnung von EUROVAPOR und Mitarbeitern der Betriebsgruppe Sulgen waren selbstverständlich unsere Lokomotiv-Fachleute sowie die verantwortlichen Leute der Zentralwerkstätte ŽOS České Velenice mit von der Partie, und last but not least der zuständige Experte der Österreichischen Bundesbahn. Letzterer zeigte sich sehr zufrieden über die geleistete Arbeit und die Funktion der „23-er“, so dass er uns am Schluss der Erprobung die Zulassung der Lokomotive für das österreichische Schienennetz erteilen konnte.

Am 17. Dezember brachten wir die 23 058 zum Werk der ÖBB in St. Pölten, wo noch Zugssicherungseinrichtungen einzubauen sind. Infolge der Feiertage dauert dies etwas länger als üblich, so dass wir damit rechnen, mit unserer „grossen alten Dame“ etwa Anfangs Februar 2004 in die Schweiz zurückfahren zu können.

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