Sonntag, 22. Juni 2014

St. Gallen – noch 2 Minuten dauert es bis zur Abfahrt des Eurovapor-Extrazuges zur Bischofszeller Rosenwoche. Da kommen plötzlich aus dem Nichts 10 Frauen angerannt. In den Händen halten die meisten Schirme, den Kopf bedeckt mit Hüten. Ich dachte, ah „Biedermeier“. Doch falsch gelegen; „Belle Epoque“. Egal – jedenfalls passend für eine Fahrt im Nostalgietriebwagen. Diese Begegnung war für mich das Highlight des Tages.

Ausserdem konnten wir trotz des schönem Wetters leider nur wenige Leute zur Nutzung unseres Angebots der Pendelfahrten zwischen St. Gallen und Bischofszell mobilisieren. Auf den insgesamt 12 Zügen zählten wir nur 145 Personen und müssen somit klar einen finanziellen Verlust verbuchen. Mühsam war zudem, die steigende Anzahl an GA-affinen Reisenden, die sich nur mit murren und den immer gleichen Diskussionen zur Bezahlung des bescheidenen Fahrpreises bereit erklärten. In welcher Form wir nächstes Jahr wiederum Fahrten für diesen Anlass anbieten werden, muss ich mir erst gründlich überlegen.

Hansueli Kneuss, Reisedienst Eurovapor

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