Classic Bodensee
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GESCHICHTE

Die Entstehungsgeschichte der europäischen Vereinigung zur Erhaltung von Dampflokomotiven.

Die Grundsteinlegung der EUROVAPOR erfolgte durch sechs Mitglieder der Eisenbahn- und Modeleisenbahn- Freunde St. Gallen indem sie Freunde der Dampflokomotiven anschrieben zwecks einer Vereinsgründung.

Am 17.11.1962 fanden sich dann 24 Mitglieder zur Gründungsversammlung im Hotel Victoria in Basel ein. Nach der Teilnahme an einem Rahmenprogramm diskutierten die Mitglieder über die Statuten (= Satzung), insbesondere über den Zweckartikel des Vereins:
Unter dem Namen "Europäische Vereinigung von Eisenbahnfreunden zur Erhaltung von und für den Betrieb von Dampflokomotiven" abgekürzt EUROVAPOR (vapore = ital./lat. "Dampf") besteht eine Vereinigung von Eisenbahnfreunden, die sich zum Ziel setzt, abbruchbedrohte Dampfeisenbahnen, die Dampftraktion, deren Dokumentation und mögliche Erhaltung zu fördern. Im Mai 1968 konnte dann der Grundstock für die heute umfangreiche Fahrzeugsammlung der EUROVAPOR gelegt werden.

Von einer Privatperson konnte die von der SWEG wurde die bereits 1966 ausgemusterte Lok T 3 Nr.30 zusammen mit drei Wagen übernommen werden. Bereits 1970, zum 75. Geburtstag der Kandertalbahn wurde die wieder betriebsfähig aufgearbeitete Lok der Öffentlichkeit vorgestellt und bei gut besuchten Jubiläumsfahrten auf der Kandertalbahn und darüber hinaus eingesetzt.
Von nun an ging es Schlag auf Schlag, so dass in der Fahrsaison 1973 EUROVAPOR-Dampfbetrieb schon auf fünf Strecken stattfand:

Kandertalbahn
Solothurn - Zollikofen - Bern - Bahn (SZB)
Vereinigte Bern - Worb - Bahnen (VBW)
Waldenburgerbahn (WB)
Metzingen - Bad Urach

Von Mitte bis Ende der siebziger Jahre wurden dann vorallem mit Hilfe der GdF (Genossenschaft der Dampflokfreunde) auch einige Großdampflokomotiven der DB (23 058, 41 073, 50 2988) erworben.

1977 konnte dann ein weiterer Höhepunkt erreicht werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Blumberg wurde die Museumsbahn Wutachtal eröffnet. Zunächst wurde die Zuggarnitur aus dem Kandertal eingesetzt, wegen des großen Fahrgastandrangs mußten aber schon 1978 stärkere Lokomotiven und größere Wagen beschafft werden.

Die achtziger Jahre standen weniger unter der Prämisse neue Fahrzeuge zu erwerben und neue Betriebe zu eröffnen, sondern es wurde die Sicherung des Bestehenden angestrebt. 1987 feierte die EUROVAPOR ihr 25-jähriges Bestehen mit großen Dampflokfesten an Ostern im Wutachtal, vom 1.-3.Mai im Kandertal und am 9. und 10.August im Emmental. Im Jubiläumsjahr befanden sich im Fahrzeugbestand

15 Dampflokomotiven aller Größen,
1Dieseltriebwagen,
1Eisenbahnkrahn
60 Wagen der vielfältigsten Bauarten.

Um den gewachsenen Betrieb die Gemeinnützigkeit nach jeweiligem Landesrecht zu zugestehen und die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen wurde die Sektion in Eurovapor- Tochtervereine wie Wutachtalbahn e.V, Kandertalbahn e.V. sowie Verein Historische Eisenbahn Emmental umgewandelt. Alles weitere zu diesen Vereinen lesen Sie bitte bei den Sektionen nach.